Coastal Competence Center

Reiner Becker Architekten aus Berlin sind aus dem vorgeschalteten VOF-Verfahren als Sieger hervorgegangen und werden mit ihrem Entwurf die Gebäude auf dem Gelände in Geesthacht, so das Institut für Werkstoffforschung, das Institut für Polymerforschung sowie das Institut für Küstenforschung auf einem gewachsenen campusartigen Gelände des Helmholtz-Zentrums erweitern.

Mit einer umfassenden Umstrukturierung des Instituts, mit der Einrichtung neuer Forschungsthemen und einer Verlagerung des Forschungsschwerpunkts, sollen die Forschungsgebäude dem aktuellen Stand der Technik angepasst werden und sich insgesamt mehr einer externen, öffentlichen Nutzerklientel öffnen. Hierbei steht die städtebauliche Reparatur an erster Stelle. Die vorhandene Struktur wird an zwei Stellen ergänzt und deutlich verändert.

Der Labor-Anbau an Gebäude 14 sowie die Neubebauung nördlich von Gebäude 11 sind die beiden Bausteine, die diesen Campus definieren. Der Anbau an Gebäude 14 erfüllt städtebaulich zwei Aufgaben. Einerseits definiert er durch seine neue architektonische Ausformung die zukünftige Architektursprache auf dem Campus, anderseits schafft er durch seine Position eine sichtbare Adresse zur Max-Planck-Straße. Wie zufällig bildet dieser Neubau im Zusammenspiel mit seinem Gegenüber, dem Gebäude 11, eine Torsituation; der Eingang zum Campus für Küstenforschung. Die verwendeten Materialien der neuen Fassaden aber auch der Freiräume lehnen sich an das Vorhandene an. So kommen Klinker und Beton zur Anwendung - im Außenraum wird Holz eine wichtige Rolle spielen. Bauzeit 2014 -2017, Bausumme 5,0 Mio. Euro.

CCC

  • — Leistungen —

    Ausschreibung, Vergabe, Baumanagement

  • — Bauherr —

    Helmholtz-Zentrum Geesthacht

  • — Architekt —

    Reiner Becker Architekten BDA, Berlin

  • — BGF —

    ca. 2.400m²

  • — Termine —

    Fertigstellung 2017

  • — Vergabeverfahren —

    Einzelvergabe