Deutsches Haus Vietnam

Das Deutsche Haus Ho Chi Minh City ist ein 2018 fertiggestellter Gebäudekomplex im District 1 von Ho-Chi-Minh-Stadt in Vietnam. Der 25-stöckige Gebäudekomplex wurde im Rahmen einer bilateralen Regierungsvereinbarung zwischen Deutschland und Vietnam initiiert, setzt Maßstäbe für Energieeffizienz „made in Germany“ und ist Standort des deutschen Generalkonsulats sowie anderer Institutionen und Unternehmen, um als kultureller sowie wirtschaftlicher Dreh- und Angelpunkt für deutsche Repräsentanzen in Vietnam zu fungieren.

Das Deutsche Haus wurde nach einem Entwurf der Architekten Meinhard von Gerkan und Nikolaus Goetze vom deutschen Architektenbüro gmp erbaut.

Das architektonische Konzept soll die Rolle Deutschlands als führende Industrie- und Technologienation durch Transparenz und Strukturiertheit, einer wirtschaftlichen Bauweise und Energieeffizienz ausdrücken. Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums wird das Gebäude Maßstäbe für Energieeffizienz und ökologische Baustandards in Vietnam setzen, indem ökologische Baustoffe in Kombination mit den neusten Technologien aus Deutschland genutzt werden.

Eine doppelte Fassade ist an die klimatischen Gegebenheiten des Landes angepasst und soll wesentlich zur Energieeinsparung beitragen. Eine Glasfassade signalisiert Offenheit gegenüber dem städtebaulichen Umfeld.

Die beiden unterschiedlich hohen und ineinander verschränkten Gebäudeteile werden durch „Glasfugen“ miteinander verbunden. Eine Arkade soll das Hochhaus in der Erdgeschosszone zu den beiden Straßenfronten öffnen und die Eingangsbereiche mit den unterschiedlichen Foyers und Nutzungsbereichen verbinden.